F40…und fertig!

So, es ist spät Abends und die beiden F40 für die IMCA WM am Freitag sind fertig. Die letzten Kleinigkeiten wie Fotoätzteile, Antenne, Felgeneinsätze, Auspuff, etc. habe ich heute erledigt. Endlich. Aber das Resultat sind zwei wirklich wunderschöne Ferrari. Hoffentlich überstehen sie die Rennen am Freitag ohne größeren Schaden.

 in F40...und fertig!

 

IMCA WM…Noch zwei Tage!

 in IMCA WM...Noch zwei Tage! Am Freitag geht die IMCA WM in Belgien los und Peter Höhne & Ich werden dort bei den Semi Pros starten! Zum Einstaz kommen die per Reglement vorgeschriebenen Ferrari F40. Unsere beiden Einsatzautos habe ich diesmal gebaut, dafür kümmert Peter sich um die DPM Autos Icon Wink in IMCA WM...Noch zwei Tage! . Die beiden F40 sind soweit auch schon fertig, es fehlen lediglich noch die richtigen Felgeneinsätze und ein paar Fotoätzteile.

Gestern habe ich mit beiden Autos schon ein kurzes Roll Out in Düsseldorf gemacht. Dabei bin ich mit beiden Autos ca. 20 Runden gefahren, um zu prüfen ob sie sich überhaupt erst einmal akzeptabel bewegen lassen. Da der Deckel per Reglement ein Mindestgewicht von 50 Gramm haben muss, welches ohne Zusatzgewichte erreicht werden muss, ist das schon eher ein Panzer als ein Sportwagen. Aber beide Autos fuhren erstaunlich gut – soweit man das beurteilen kann. In Wirklichkeit kann dies natürlich erst am Freitag auf der Strecke beurteilt werden können.

Generell rechnen wir uns eher geringe Chancen aus, da wir die Strecke kein bisschen kennen. Am Freitag stehen von 8 bis 11 Uhr morgens zwar 3 Stunden Training zur Verfügung, aber da in dieser Zeit alle trainieren werden, wird das wohl eher nur bedingt hilfreich sein. Mal sehen wie´s läuft….

 

 

 

Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier

 in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Das erste Ligarennen des SLP, welches traditionell in Trier ausgetragen wird, liegt also hinter uns. Dieses erste Rennen war auch gleichzeitig die Premiere des "neuen" Slottec Teams, denn letztes Jahr hat Oliver Wind das Team verlassen und wurde durch den bisherigen vierten Mann Christian "Wombel" Wamser ersetzt, als neuer vierter Fahrer komplettiert Ralf "Hube" Hubig unser Team. Und dieses Premiererennen wurde zum vollen Erfolg, denn wir haben mit einem sensationellen dritten Rang unser erstes Podiumsresultat im SLP erreicht.

Begonnen hat das Rennwochenende bereits am Donnerstag Abend zum freien Training. Wir sind mit einem positivem Gefühl angereist, weil wir schon beim ersten Training vor zwei Wochen sehr gute Zeiten gefahren sind. die große Frage war nun, ob unser Auto diesmal auch so gut funktionieren sollte? Nach  in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier den sehr guten Erfahrungen von vor zwei Wochen haben wir noch drei weitere Autos mit exakt identischem Material und Setup aufgebaut. Insgesamt hatten wir diesmal also wieder eine ganze Armada von ca. 10 Autos an der Strecke, um das bestmögliche Paket herausarbeiten zu können. Bereits an diesem Donnerstag Abend zeichnete sich ab, dass wir sehr gut bei der Musik waren, denn wir konnten schnelle 9.0er und hohe 8,9er Zeiten fahren. Obwohl die Autos gut liefen, haben wir noch bis ca. ein Uhr nachts geschraubt und versucht unser Set-Up zu optimimieren.

Am nächsten Tag ging es dann um 11 Uhr morgens los mit dem organisierten Training. Hier wird das Startfeld von 12 Teams in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann jeweils 4 Minuten pro Spur trainieren können. Man hat also immer eine knappe halbe Stunde an der Bahn, dann wieder eine halbe Stunde Schrauberpause, dann wieder ne halbe Stunde fahren. Das geht dann so weiter, bis zur technischen Abnahme bzw. Qualifikation am späten Abend. Insgesamt hatte jedes Team 10 Trainingsdurchläufe. In diesen Durchläufen haben wir nach und nach unsere Autos getestet bzw. aussortiert. Am frühen Abend hatten wir noch zwei Autos übrig, auf die wir uns dann konzentrierten. Beide Autos lieferten quasi die gleichen Rundenzeiten ab. Aber dennoch gab es eine kleine Unsicherheit, welches Auto wir denn nun letztendlich nehmen sollten. Peter mag Autos, die leicht rutschig auf der Hinterachse sind und ich mag Autos die satt Grip haben. Und genau das war auch der kleine Unterschied bei den beiden Autos. Letztendlich haben wir uns für den Wagen entschieden, der (noch) etwas weniger Grip hatte, da wir damit gerechnet haben, dass der Grip im Rennen zunimmt. Wir sind davon ausgegangen, dass das für´s Rennen besser wäre, allerdings sind wir damit das Risiko eingegangen, in der Quali etwas schlechter abzuschneiden, weil in der Quali sicherlich noch nicht soviel Grip da sein würde, wie später im Rennen.

 in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Um elf Uhr abends ging es dann zur technischen Abnahme, Motorenausgabe und zur Quali. Nach der Motorenausgabe hatten wir noch ein ein-minütiges Rollout, bzw. Funktionstest. Oder, ich sollte besser sagen, alle anderen Teams. Denn wir haben es in der Aufregung geschafft unseren Motor falschrum einzulöten. Höchst proffesionell Icon Wink in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Damit fiel unser Rollout flach und wir mussten die Zeit damit verbringen, den Motor richtig einzubauen. Das waren keine guten Vorzeichen für die Quali. Diese wurde auf Spur 5 gefahren, das hieß: Peter muss ran. Hier das Ergebnis, welches zeigt wie eng es derzeit im SLP zugeht: 

Platz Zeit (s)  Team
1 9,037  Jägerteam
2 9,048  NoLimits
3 9,059  Slottec
4 9,085  Lumberjacks
5 9,095  HighwayStar
6 9,117  Plastikquäler
7 9,188  SlotRinger
8 9,192  Dr.Slot
9 9,214  ScuderiaFilderstadt
10 9,248  KiKRacing
11 9,412  TeamWurster
12 9,473  SlottersTwo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben Rang drei, was natürlich super für uns war, bedeutete das Ergebnis auch, dass wir am Samstag ausschlafen können, da wir in der zweiten Startgruppe fahren würden. Wer mich kennt weiß, dass das für mich lebensnotwendig ist Icon Wink in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier

Am Renntag selber bin ich dann auch erst so gegen 11.30 an der Strecke angekommen – als letzter vom Team. Das Rennen ging dann für uns gegen 12  in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Uhr los und wir waren natürlich sehr nervös. Wombel fuhr den Startturn auf Spur drei, dann ging es weiter mit Peter auf Spur fünf und sechs. Das war schon ganz schön anstrengend, denn die Fahrzeit pro Spur war auf 20 Minuten angesetzt. Ein Doppelturn ist da schon schlauchend. Danach war Wombel wieder dran mit Spur 4 und ich durfte die beiden letzten Spuren 1 und 2 fahren. Unser Ziel war, möglichst konstant und ohne Abflüge zu fahren. Und nach dem ersten Durchgang fanden wir uns dann auch auf der Position 3 wieder, mit gut 4,5 Runden Vorsprung auf No Limits. Hier das Ergebnis aus dem ersten Durchlauf:

Platz Ges.Rd  Team Spur 1 Spur 3 Spur 5 Spur 6 Spur 4 Spur 2
1 781,48  Jäger-Team 130,00 133,00 130,00 125,00 131,00 132,48
2 781,03  Plastikquäler 132,00 132,00 129,03 125,00 132,00 131,00
3 774,88  Slottec 129,88 130,00 128,00 125,00 131,00 131,00
4 770,10  NoLimits 130,00 130,00 130,00 120,00 132,10 128,00
5 768,45  Lumberjacks 129,00 130,00 128,00 125,45 127,00 129,00
6 763,85  HighwayStar 128,00 129,85 126,00 121,00 129,00 130,00
7 758,76  Slot-Ringer 125,00 127,00 127,00 126,00 127,00 126,76
8 750,04  Dr.Slot 128,00 127,00 126,00 118,00 123,04 128,00
9 744,31  KiK-Racing 126,00 125,00 123,00 120,31 126,00 124,00
10 739,73  Scud. Filderstadt 124,73 125,00 122,00 121,00 123,00 124,00
11 727,79  Team Wurster 123,00 124,79 120,00 118,00 121,00 121,00
12 711,99  Slotters Two 126,00 110,00 119,99 112,00 120,00 124,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Nach dem Mittagessen ging es dann nach der langsamen Startgruppe in unseren zweiten Durchgang. Beim Essen saßen wir mit Ralf Seif zusammen und er hat engekündigt, dass No Limits die 5 verlorenen Runden aus dem ersten Turn wieder gut machen will, um uns den dritten Rang abzuknöpfen Icon Smile in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Für uns war das auch ein absolut realistisches Szenario, denn wir haben auch damit gerechnet, dass No Limits noch ein wenig zulegen werden.

Im Endeffekt haben wir im zweiten Durchlauf genau das gleiche gemacht wie beim ersten Mal. Hohes Tempo gehen, aber Abflpüge vermeiden lautete die Devise. Aber es schien so, als würde das, was Ralf Seif angekündigt hatte, wahr werden. Die No Limits Mannen fuhren auf den schnellen Spuren als wir auf den langsamen Spuren unterwegs waren und somit hatte No Limits vor den letzten beiden Spuren bereits 8 Runden Vorsprung auf uns herausgefahren. Wie wir später festgestellt haben, lag das aber tatsächllich nicht am höheren Speed, sondern an der eben erwähnten Spuraufteilung. Da wir aus dem ersten Lauf ja noch Vorspung hatten, hieß das Nettoergebnis vor den letzten beiden Spuren: No LImits liegen drei Runden vor uns. und dann ging es in die letzten beiden Umläufe. No Limits auf den Spuren 5 und 6, Slottec auf 2 und 1. Eigentlich war es unser Ziel, die drei Runden wieder Wettzumachen. Das war realistisch, weil No Limits auf den langsamen Spuren unterwegs war. Aber wir waren alle wirklich nervös. Das Podium im Blick. Zum ersten Mal. In dieser Liga! Da mussten wir uns schon richtig zusammenreißen. Daher haben wir es nochmal richtig fliegen lassen und Runde um Runde gut gemacht. Ohne einen einzigen Abflug.

Im Ergebnis haben wir auf den letzten beiden Spuren nicht nur die uns fehlenden drei Runden aufgeholt, sondern haben sogar die acht Runden kompett aufgeholt, die uns No Limits im zweiten Durchgang abgenommen hatte! Was für ein Thriller. Das bedeutete zum Ende des Rennen natürlich auch der sichere dritte Rang mit eben den gut 4,5 Runden Vorsprung aus dem ersten Lauf. Über dieses Ergebnis freuen wir uns natürlich mega-mäßig und sind stolz auf diesen Start in die neue Saison.

Hier das Endergebnis:

Platz Ges.Rd  Team    Lauf 1  Lauf 2
1 1564,10  Jäger-Team 781,48 782,62
2 1563,48  Plastikquäler 781,03 782,45
3 1548,36  Slottec 774,88 773,48
4 1543,42  NoLimits 770,10 773,32
5 1533,43  HighwayStar 763,85 769,58
6 1532,85  Lumberjacks 768,45 764,40
7 1526,77  Slot-Ringer 758,76 768,01
8 1504,63  Dr.Slot 750,04 754,59
9 1489,47  KiK-Racing 744,31 745,16
10 1483,44  Scuderia Filderstadt 739,73 743,71
11 1460,61  Team Wurster 727,79 732,82
12 1441,09  Slotters Two 711,99 729,10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im übrigen gab es ein Hammerspannendes Rennen zwischen den Plastikquälern und den Gewinnern vom Jäger Team. Das war großer Slotsport!!! Von unserer Seite natürlich noch die herzlichsten Glückwünsche an unsere Freunde im Jäger Team und natürlich auch an die Platiskquäler, wie auch an die restlichen Teilnehmer. Da könnte man auch Bände drüber schreiben, so z.B. dass das PQ Team (Bis auf Sebastian) erst am Freitag Abend angereist ist und nur 2 kurze Trainingsdurchläufe hatte. Damit auf P2 zu fahren ist schon Klasse. Oder der Kampf um den Rennsieg gegen Ende des Rennens, als die Jäger den Wagen von der Bahn nahmen um die Reifen zu wechseln. Das Auto kam eine Sekunde bevor die PQ´s Jäger überholen konnten wieder auf die Bahn. Hammer!

Und so gäbe es wohl zu jedem Team eine lange Geschichte zu erzählen Icon Wink in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier Rundum war es wieder einmal ein super-SLP Wochenende und ein traumhafter Start in meine zweite Saison. Die Atmosphäre war locker wie immer und alleine für die tolle Verpflegung vom RC Trier lohnt es sich, da mal hinzufahren.

Als nächstes steht dann die IMCA WM am kommenden Wochenende an, wo Peter und ich mit je einem Ferrari F40 an den Start gehen. Zwei Wochen weiter geht es dann nach Copenhagen zum zweiten OEPS Lauf. Dann kommt noch die DPM, zweiter Lauf SLP, etc. etc. Für Action ist also gesorgt im Slottec Team Icon Wink in Wahnsinn! Platz 3 beim ersten SLP Lauf in Trier

Weiterführende Links:

Slot-Ringer Rennbericht von Bernd (Nach unten scrollen)

Ticker und Ergebnisse vom Renncenter Trier

Bilder 1

Billder 2

 

OEPS & Slotline auf der IMCA Seite

Gerade eben habe ich einen Bericht über das erste OEPS Rennen, sowie einen kleinen Bericht über die Slotline OEPS Chassis auf der imca-slotracing.com Seite gefunden. Leider sind die dort geschriebenen Informationen nicht ganz korrekt, aber dennoch ist besonders der Rennbericht interessant zu lesen.

Links:

Direktlink zum Rennbericht

Direktlink zum Chassisbericht

Nur zur Info -  fehlerhafte Infos auf den Seiten:

Das R10 Chassis verfügt nicht, wie dort geschrieben, über eine Heckfederung. Ebenso ist dort nicht die aktuelle Version des Fahrwerks abgebildet, sondern eine alte, noch mit Motoröffnung für 18D Motoren. Das abgebildete Slotline "SLP" Chassis, ist kein SLP Chassis, sondern das extra für den Acura angefertigte OEPS Chassis. Es wurde zwar ein Heckederungselement des S4 verwendet, es ist aber grundsätzlilch anders als das S4. Im Rennbericht wird ein "Welsch SLP" des Jäger-Teams genannt. Das Jäger Team furh aber mit dem Slotline OEPS Chassis ohne Heckfederung.

 

 

Neues SLP Auto für die kommende Saison

Die neue SLP Saison steht vor der Tür, denn am 27. März findet der erste Lauf in Trier statt. Die Vorbereitungen für die Saison laufen im Team Slottec bereits  und es wird fleißg an den Fahrwerken geschraubt und getestet, Reifen vorbereitet, Autos aufgebaut, etc, etc….

Für die neue Saison habe ich auch schon eins von geplanten drei neuen Autos fertig. Ich wollte schon ewige Zeiten mal einen Jaguar im klassischen Marlboro Design machen und habe das nun auch getan. Sicherlich nichts einmaliges, denn ich habe es schon verschiedentlich bei anderen gesehen, aber ich finde das Design passt einfach wunderbar zum Jag!

Im Gegensatz zu meinen letzten leichtbau-Experiementen, hat dieser Deckel auch wieder eine sehr schöne Ladung 2K Klarlack erhalten. Sieht einfach besser aus. Daneben habe ich in den Karosseriehaltern kleine Einpressmuttern verbaut, damit sich nicht im Laufe der Saison das Gewinde im Carbon kaputtdreht. So wiegt der Deckel vielleciht ein Gramm mehr, aber ich muss mir keine Sorgen machen, ob ich die Schrauben nun zu fest anziehe oder nicht. Gute Sache, diese Einpressmuttern. Bei Gelegenheit werden ich mal ein Bild einstellen.

Der Jag ruht auf einem Slotline S7, welches aber eine sehr besondere mechanische Bahandlung erhalten hat. Ich bin mal gespannt, wie die Performance auf der Strecke sein wird.

 

Verkaufe Teile

Ich verkaufe ein paar Sachen. Darunter sind z.B. ein paar MiniZ Fahrzeuge, 1/24 McLaren F1 GTR Langheck aus GFK, fertig gebauter Audi R8LMs mit Chassis, ein paar Slot.it, Bausätze, u.v.m.

Schaut einfach mal in mein Picasa in den Ordner "Verkauf".  Bei Interesse könnt ihr mich unter sascha (ät) slotplatz.de erreichen.

Hier geht´s zum Picasa: LINK

Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison… oder 72 Std. auf der Suche nach Grip

Das erste Rennen zur diesjährigen OEPS (Open European Prototype Series) liegt hinter uns – und steckt wohl jedem Teilnehmer auch noch in den Knochen, denn bei diesen Läufen handelt es sich um 24 Stunden Rennen – und die können eben ganz schön anstrengend sein. Das gilt meiner Meinung nach Bild 433 in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach Gripinsbesonderem für den Racetrack im Belgischen Dison. Dieser sieht auf den ersten Blick zwar nicht allzu schwer aus, aber wenn man ihn dann mal selber fährt, stellt man schnell fest dass es überhaupt keine einfach Strecke ist, sondern eine Strecke, die  vom Fahrer doch ein überaus konzentriertes Fahren abverlangt. 

Unser Slottec OEPS Racing Team, bestehend aus Teamchef und Mr. Slottec Peter Höhne, Mario Kreim und mir konnte mit dem sechsten Gesamtrang ein super Bild 417 in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach GripErgebnis einfahren. Wenn man bedenkt, dass bei diesem Rennen 27 internationale Teams am Start waren, kann sich dieses Ergebnis wirklich sehen lassen. Als wir Freitags angekommen sind, hat uns das Renncenter erst einmal in eisiger Kälte empfangen. Es muss im gesamten Gebäude so um die 5 Grad gewesen sein, denn ich konnte selbst im Bahnraum noch meinen Atem sehen. Nachdem die aufgestellten Gaslüfter die Räumlichkeiten einigermaßen aufgeheizt hatten und die Bahn frisch gegluet wurde, konnte das Training aufgenommen werden. Schnell wurde deutlich, was sich in den Trainingstagen vor diesem Wochenende auch schon abgezeichnet hat: Diese Bahn hat kein Grip und wird Bild 421 in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach Gripwohl auch nie richtigen Grip bekommen. Das selbst Freitag Nacht, nach sieben Stunden instensiven Trainings durch die 27 Teams immer noch kein vernünftiger Grip auf der Bahn war, ist schon erstaunlich. Egal was man am Auto machte, an ein "pushen" war während des Fahrens nicht zu denken. Vielmehr musste sehr behutsam aus jeder Kurve herausbeschleunigt werden. Einmal auch nur einen Hauch zu früh auf dem Gas und das Auto flog ab. Dennoch arbeiteten wir natürlich fieberhaft am Auto und konnten bis Trainingsende dann noch ein zufriedenstellendes Set-up finden, welches uns auch noch genug Spielraum gab, falls es im Rennen dann doch noch ein bisschen mehr Grip geben sollte. Gott-sei-dank hatten wir in der letzten Woche noch eine Hinterachsgefederte Version unseres OEPS Chassis hergstellt, die bei uns doch deutlich besser lief, als die konventionell gefederte Variante.  Mit 7,2er Zeiten waren wir sehr gut dabei, auch wenn uns wie erwartet ein Tick auf die Spitzenteams um Nick de Wachter zum einen und Ralf Seif zum anderen fehlte. Gegen ein Uhr Nachts wurde das Training dann beendet und wir machten uns zügig auf in Richtung Hotel, denn am nächsten Tag ging es bereits um acht uhr morgens weiter.

Am Samstag morgen ging es dann direkt damit los, dass wir nach ein paar Installationsrunden unseren Poolmotor gezogen und eingebaut haben. Dieser erwies sich zum Glück nicht als schlecht, sondern ermöglichte uns gleiche Rundenzeiten wie schon zuvor mit unserem eigenen Motor. Nachdem wir noch ein wenig Trainiert hatten startete gegen elf Uhr die Qualifikation. Gefahren wurde auf Spur sieben. Das bedeutete, Mario musste ran, denn das war "seine" Spur. Mario war gar nicht glücklich darüber, denn er behauptet von sich selbst "kein Qualifahrer" zu sein. Mario Quali1-300x198 in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach GripDazu kam dann bestimmt auch noch ein bisschen Nervosität. Mit Rang 14 fanden wir uns dann auch auf einem Rang wieder, der eigentlich nicht unser wirkliches Leistungspotential widerspiegelte. Aber das allerwichtigste war es, dass wir nicht in der langsamsten Gruppe gelandet sind, denn hier war mit reichlich Unfällen zu rechnen. Und natürllich mit wenig Grip. Die langsamste Startgruppe startete pünktlich um 12 Uhr das Renngeschehen. Da ungefähr die Hälfte aller Teams mit Strafzeiten belegt wurden, weil die Autos bei der techniischen Abnahme nicht dem Reglement entsprachen, blieben beim Start erst Mal zahlreiche Autos stehen, um die einminütige Strafzeit abzusitzen.

Unsere Rennen startete gegen 17 Uhr. Wir haben versucht uns aus allem mehr oder weniger raus zu halten und sehr vorausschauend zu fahren. Wir wollten es um alles in der Welt vermeiden, in irgendwelche Unfälle verwickelt zu werden. Da ich der erste war, der fahren musste, entschied ich mich dafür, nachdem die Startampel ausging, erst ein paar Sekunden stehen zu bleiben und dann dem Feld hinterher zu fahren, um eben nicht in besagte Unfälle verwickelt zu werden. Es war ein 24 Stunden Rennen – und das gewinnt oder verliert man nicht am Start. Gleiche Taktik hatten Peter und ich auch schon erfolgreich beim letzten Adventrennen im Blue Inn angewandt. Tja… und was soll ich sagen? Ich kam, wie erhofft, als führender aus den ersten Runden zurück. Denn während sich einige andere in den ersten kurven von der Strecke schossen, kam ich ein paar Sekunden später an den verunfallten vorbei – und blieb im Slot Icon Wink in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach Grip . Beenedet haben wird diesen Stint nach 8 x 12 Minuten als Gruppensieger mit sehr guten 713 Runden. Nachdem die schnellste Startgruppe durch war, stellte sich heraus, dass wir uns mit unseren 713 Runden auf Gesamtrang vier vorgefahren hatten und somit ab jetzt in der schnellsten Stargruppe unterwegs waren. Da waren wir ganz schön happy. Allerdings hatten wir nun eine lange Wartezeit vor der Brust, bis wir wieder ins Renngeschehen eingreifen konnten. Erst gegen halb zwei Nahcts sollten wir dann unseren Nachtturn starten.

Dieser stellte sich als noch schwerer dar als erwartet. Die Strecke hatte immer noch keinen guten Grip – und das Hauptproblem war, dass man nicht sehen konnte, wie sich das Auto bewegt. Man sah also nicht, ab wann das Auto hinten rutscht und somit wussten wir nicht, ab wann man aus der Kurve rausbeschleunigen kann. bei guten Gripverhältnissen ist das alles kein Thema – hier war es leider ausserordentlich mühselig. Nach ein paar Spuren mussten wir dann eine Reparaturpause einlegen. Eine Leuchtdiode hatte sich hinten gelöst und baumelte herunter. Die mussten wir dringend befestigen, denn wenn sich diese im Getriebe verheddern würden, hätten wir ein echtes Problem. Bei diesem Boxenstopp spendierten wir unserem Auto dann auch noch 3 Gramm Trimmblei auf der Hinterachse, in der Hoffnung auf mehr Grip. Das hat allerdings auch nix gebracht Icon Wink in Rang 6 beim ersten Lauf zur OEPS in Dison... oder 72 Std. auf der Suche nach Grip Durch den Boxenstopp haben wir ca. 30 Runden verloren, weshalb wir nach der Nachtphase auf Rang sieben abgerutscht sind.

Unser letzter Turn und gleichzeitig wieder ein Tagturn, begann gegen 10 Uhr morgens. In der Zwischenzeit hatten wir natürlich kaum Schlaf bekommen, man ist ja wirklich die ganze Zeit irgendwie in Action. Und auch mit den anderen Team hatten wir während der leerlauf Zeiten gehörig Spaß! Vor dem letzten Durchlauf hatten wir drei Runden Rückstand auf Dr. Slot, die Mannschaft rund um Mr. SLP Martin Barthelmes und 30 Runden Rückstand auf Sloefspeed, das Team mit dem aktuellen IMCA Weltmeister Börn van Campenhout. Beide Teams wollten wir noch einholen und uns dadurch noch auf Rang fünf hocharbeiten. Nach einem Kurzen Boxenstopp haben wir entdeckt, dass sich unsere Reifenflanken auflösten – bzw. bei einem Reifen schon gar nicht mehr existierten. Wir haben zu diesem Zeitpunkt hin- und her gerechnet, ob sich ein Boxenstoiopp noch lohnen würde. Mit neuen Reifen wären wir sicherlich eine halbe Sekunde schneller, aber können wir die durch den Stopp verlorene Zeit wieder rausholen? Nachdem wir die Rundenzeiten ein paar Minuten beobachtet hatten, entschieden wir uns für´s durchfahren. Eine heikle Entscheidung, denn das Handling vom Auto ließ mitlwerweile ein paar Wünsche offen.

Unsere einzige Chance war es also, dass Rennen, es blieben noch 7 Spuren – zwei waren zu diesem Zeitpunkt schon gefahren, möglichst ohne Abflüge zu beenden. Und es gelang uns! Mario ist seine Spuren super-konstant gefahren, ich glaube er hatte keine Abflug und ich konnte es ihm auf meinen Spuren fast gleich tun. Nun hing es an Peter, er musste die letzten beiden schwierigen Aussenspuren fahren. Während dieser beiden Spuren durfte ich auf Bitte von Peter keinen Zentimeter von seiner Seite weichen und sollte ihm die Rundenzeiten ansagen und ihn bremsen, wenn er zu stark pusht. Und auch Peter hat es geschafft super konstant und Abflugfrei das Rennen zu beenden! Wir hatten unsere Strategie klasse umgesetzt und sogar noch sechs Runden auf Dr Slot und Sloefspeed herausgefahren! Nur Rang fünf, wie gehofft, haben wir nicht erreicht. Denn wir wurden unsererseits von den sympatischen Schweizern vom Team Rich Racing überholt. Diese sind das Risiko eingegangen und haben die Reifen gewechselt und konnten damit herausragende Rundenzeiten drehen und uns somit noch verdient von Rang fünf verdrängen…

Nichtsdestotrotz sind wir abslout happy mit dem Resultat und freuen uns schon auf das nächste Renn in Kopenhagen.

Und ich persönlich hatte noch einen weiteren Grund mich zu freuen, denn die drittplatzierten vom Jäger Team haben ihr erstes Podium mit dem Slotline OEPS Fahwerk eingefahren.

Gewonnen wurde das Rennen vom Nick de Wachter Werksteam, bestehend aus Nick, Tobias Münchberger und Slotringer Ramon Trimborn. Auf Rang zwei wurde das Team ACR von Ralf Seif und den beiden Slotringern Andre Linberg und Sven Manti gewertet. Hier noch ein paar Bilder:

 

Das Gesamtergebnis und mehr Infos bekommt man unter www.oeps-info.com

Weiterführende Links:

OEPS Bilder von Henrik

 

LouiseBrooks theme byThemocracy